Die Wildkamera von unserem Nachbarn Horst


     Montag, 18. Mai 2026     



Am Vortag mache ich Bilder von der Stelle, wo in den kommenden Tagen die Wildkamera aufgestellt wird.



Auch eine Blaumeise findet sich zu diesem bevorstehenden Fototermin ein und wartet mit Spannung auf die folgenden Tage.
Nie hätte ich gedacht, dass eine Kamera ohne menschliche Bedienung so tolle Bilder produziert. Die Wildkamera (auch Fotofalle genannt) ist eine robuste, wetterfeste Digitalkamera, die dank Bewegungssensoren und Infrarot-Nachtsicht völlig autonom im Freien operiert. Sie nimmt automatisch Fotos oder Videos von Tieren auf, sobald diese den Erfassungsbereich betreten, ohne dabei die Natur durch menschliche Anwesenheit zu stören. Super Erfindung!
Sie läuft in der Regel über Batterie oder Akku und verbraucht im Standby-Modus extrem wenig Strom. Die Aufnahmen werden auf einer SD-Karte abgespeichert.


Unser Nachbar Horst nennt ein solches Gerät sein Eigen und stellt diese Kamera mit Stativ an dieser Stelle auf. Sichtbar im roten Kreis hängt eine silberne Blechdose, deren Inhalt mit leckerem weißen Schmalzfett randvoll gefüllt ist. Ein Leckerbissen für das verwöhnte Federvieh.



In der folgenden Nacht treibt sich ein Waschbär an der Futterstelle herum.


Am nächsten Tag ist das kalte Buffett eröffnet.


Die ersten Gäste sind schon angekommen.







Der große Buntspecht hat die Vorherrschafft übernommen und hat die ebenfalls hungrigen Meisen mit Erfolg verscheucht.







Die Farbenpracht der Tiere sind großartig und weisen auf unseren hochkreativen Schöpfer hin. Auch kommen mir die Verse im Matthäusevangelium in den Sinn. Die Vögel des Himmels zeigen Gottes Fürsorge für seine Geschöpfe. Sie sollen uns predigen, wie unnütz es ist, sich Sorgen zu machen. Sie säen nicht, noch ernten sie, und doch ernährt Gott sie. Da wir in Gottes Schöpfungshierarchie vorzüglicher als die Vögel sind, können wir sicherlich erwarten, dass Gott sich unserer Bedürfnisse annimmt.


Ein Rotkehlchen hat es sich nach dem Fressen auf Horst's Terrasse gemütlich gemacht.

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