Erste Radtour nach Niederdresselndorf


     Sonntag, 26. April 2026     


Der heutige Sonntag beginnt für uns mit einem Gottesdienst im Versammlungsraum, 2 Minuten fußläufig. Ich betone dies besonders, weil wir einen solchen Komfort noch nie erleben durften. Von Unterbreizbach bis zu unserer Bibelgemeinde in Fulda mussten wir immer knappe 50 Kilometer mit dem Auto zurücklegen.


Der Evangelist und Mitarbeiter von SRS e.V. Klaus Schmitt predigt über das Thema in der Offenbarung Kapitel 21. Hierbei handelt sich um das Versprechen Gottes, der in einer Vision des Johannes einen neuen Himmel und eine neue Erde ankündigt. Dort wird Gott direkt bei den Menschen wohnen, wo Leid, Tod und Schmerz endgültig aufhören und das "neue Jerusalem" als vollkommene Gemeinschaft von Gott und Menschen beginnt.

Jesus Christus selbst spricht in Johannes 11,25-26: "Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben."

Mit dieser genialen Botschaft starten wir in den Tag, den Gott uns schenkt.


Die Sonne strahlt vom tiefblauen Himmel und nach dem leckeren Mittagessen starte ich meine erste kurze Radtour. Der Wind, der mir um die Nase weht, ist um diese Jahreszeit immer noch recht kühl.

Der asphaltierte Radweg führt herrlich durch Wiesen und Wälder abwärts ins Tal nach Niederdresselndorf.


Wir kennen diese Landschaft noch überhaupt nicht und ich staune, dass hier die Gemeinde zahlreiche Radwege anbietet, die auch ich sicher noch erkunden werde.






Der Himmel ist strahlend blau. Einfach nur herrlich. Am Ortseingang steht dieses merkwürdige Holzgestell;


hierbei handelt es sich offensichtlich um den Heimatverein des Ortes.

Die evangelische Kirche von Niederdresselndorf ist nicht zu übersehen, denn ihr hoher Turm ragt hoch über das Dorf im Siegerland.




Das Wohnmobil am Straßenrand erinnert mich an unsere vielen Reisen der letzten Jahre.


Der Bach mit dem schönen Namen Wetterbach plätschert unüberhörbar durch das steinige Flussbett.



Das Wasser hat sogar eine eigenen Durchlauf unter die Gleise, die hochoben Menschen von Haiger nach Betzdorf befördern.





Gottes schöne Natur hier in der Gegend begeistert mich immer wieder aufs neue.





Eine knallrote Tulpe mitten auf unwegsamen Gelände. Als ich näher komme, zeigt sich ihr gefächertes Blütenkleid in wunderschöner Form.




Ohrenbetäubend fliegt ein Hubschrauber über mich hinweg. Vermutlich ein Rettungsdienst vom ADAC.


Da, wo Niederdresselndorf aufhört, beginnt auf der Rückseite des Schildes Oberdresselndorf, vermutlich mein nächster Zielort.

Es wird immer kühler, und ich radel zurück in unser neues Zuhause, wo Rosi schon mit Spannung auf mich wartet.
GOTT SEI DANK, für diesen herrlichen Tag.

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