Kleine Wanderung zum Großen Stein
Dienstag, 5. Mai 2026
| Gestern Nachmittag hat es endlich nach langer Trockenheit kräftig geregnet. Aber natürlich viel zu wenig; die Natur lechzt und stöhnt nach frischem Regenwasser. Heute Vormittag starte ich zu einer Wanderung zum Großen Stein. |
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| Direkt hinter unserem Domizil geht es steil nach oben, wo sich nach ca. 150 Meter ein Bauernhof befindet, der sich auf schottische Hochlandrinder spezialisiert hat. Auf weiten grünen Wiesen haben die Tiere großen Auslauf, wo sie reichlich Nahrung finden. |
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| Auch kann man hier Fleisch- und Wurstwaren direkt vom Bauern kaufen. |
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| Die Laubbäume tragen ein hellgrünes Kleid, welches in den letzten Tagen an saftiger und großer Menge extrem zugenommen hat. Die frische Waldluft tut mir sehr gut; das Einatmen ist ein Hochgenuss. Durch den Regen des gestrigen Tages ist schon fast ein subtropisches Klima entstanden. Schnell komme ich ins Schwitzen, denn es geht weiter steil bergauf. |
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| Jetzt stelle ich fest, dass der Große Stein gar kein großes Stein darstellt, sondern eine Ansammlung kleinerer Felsbrocken, die total vermoost in der Landschaft herumliegen. Die kegelförmige Basaltkuppe des Naturschutzgebietes „Großer Stein“ und die dazugehörige große baumfreie Halde von Basaltblöcken oberhalb von Holzhausen zeugt heute noch von vulkanischem Geschehen. Im Internet lese ich, dass vor über 20 Millionen Jahren der Hohe Westerwald zu einem vulkanisch sehr aktiven Gebiet gehörte. Nördlich der geschlossenen Basaltdecke sind als Zeugen bis heute der "Kleine Stein" und die markante, kegelförmige Bergkuppe "Großer Stein" mit einem offenen Blockmeer erhalten. Hierbei handelt es sich um in der Eiszeit durch Frostsprengung eines Vulkanschlotes zu Blöcken zerborstenes Vulkangestein. Die Gesteinsbrocken sind an vielen Stellen mit einer üppigen Moos- und Flechtenflora bedeckt. |
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| Blockhalden sind in NRW absolute Raritäten und erfordern daher einen ganz besonderen Schutz. Der Kernbereich ist als Naturwaldzelle ausgewiesen, in der keine forstliche Nutzung erfolgt. Auf engstem Raum findet man im Naturschutzgebiet "Großer Stein" eine natürliche waldfreie Blockhalde und verschiedene Formen von Buchenmischwäldern mit einer besonders schützenswerten Tier- und Pflanzenwelt. Um den „Großen Stein“ ranken sich auch viele Sagen und Legenden, so die von den Riesen die am Großen Stein mit Basaltkugeln kegelten. |
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| Jetzt geht es endlich wieder bergab. |
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| Hier kann der Wanderer sich Texte von großen Romantikern anhören. Ich verzichte darauf, da die angebotene Sitzgelegenheit klatschnass ist. |
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| An der Lichtung habe ich einen herrlichen Blick in die Landschaft des Rothaargebirges. Das Rothaargebirge ist ein waldreiches Mittelgebirge im Grenzbereich von Nordrhein-Westfalen und Hessen, das Teil des Rheinischen Schiefergebirges ist. |
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| Früher haben wir auch viel Holz für unseren Kamin und die wohlige Wärme an kalten Wintertagen geschlagen, gesägt und gehakt. Beim Anblick dieser Menge denke ich sofort an diese anstrengende, aber auch schöne Zeit zurück. Mir schmerzen die Füße sehr und ich bin froh, dass ich nach ca. 3 Stunden wieder zu Hause ankomme. |
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| Leider haben wir bei uns in der Nähe von Burbach keinen Hundefrisör gefunden. Deswegen mussten wir mit Timmy gestern in das knapp 30 Kilometer entfernte Örtchen Ailertchen fahren; dort wurde Rosi fündig, und wir bekamen auch kurzfristig einen Termin. |
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Auf dem gegenüberliegenden Grundstück hat ein Autofan seinen uralten VW Passat in einen Blumenkasten umgebaut.![]() |
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| Auch kleinere Miniaturen von Fahrzeugen wurden hier kreativ mit Blumen ausgeschmückt. Ideen muss man haben. |





















